Glücksspielgesetz in der Schweiz

Glücksspielgesetz in der Schweiz

Die Schweiz erlaubte für den größten Teil des 20. Jahrhunderts keine Glücksspiele. Im Jahr 1921 wurde ein Gesetz aktualisiert, das jegliche Form von Glücksspielaktivitäten im Land verbietet. Dieses Verbot war bis zum Jahr 1993 aktiv, nach dem die Regeln bis zu einem gewissen Grad gelockert wurden, was den Bürgern erlaubte, an der nationalen Lotterie teilzunehmen und Casinos, Sportwetten und Poker zu genießen.

Gesetz für das Glücksspiel

Die Schweiz verbot das Glücksspiel im Jahr 1921, nur um es 1993 zu überarbeiten, wo nach den neuen Gesetzen nur noch begrenzte Einsätze bei Casinospielen erlaubt waren. Im April 2000 erlaubte das Bundesgesetz über Glücksspiele und Casinos unbegrenzte Einsätze beim Kasinospielen und teilte die Spiele in zwei Kategorien ein - Geschicklichkeitsspiele und Glücksspiele. Das Glücksspielgesetz erlaubte nur Glücksspiele in den Casinos.

Ab heute gibt es in der Schweiz rund 19 Casinos mit 11 Rennbahnen. Diese 19 Casinos sind über 26 Kantone verteilt und keiner der Kantone hat mehr als ein Kasino. In diesen Casinos ist alles von Pari-Mutuel-Wetten bis zu Slot-Spielen erlaubt. Und obwohl die Lotterie nach den Gesetzen von 1921 als illegal gilt, können die Kantone ihre eigenen staatlichen Lotteriesysteme einrichten. Diese staatlichen Lotterien haben sich zu zwei Unternehmen zusammengeschlossen, die neben Lotterien auch Sportwetten anbieten.

In der Schweiz ist es bis heute technisch verboten, Online-Casinos und Online-Glücksspiele gemäss der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu betreiben. Die Schweizer Regierung will jedoch den Online-Glücksspielmarkt regulieren und hat im Jahr 2013 eine erste Überprüfung eingeleitet. Und dies wurde getan, um die hohe Anzahl illegaler Glücksspiele zu überprüfen, die vom Schweizer Land aus stattfinden.

Relevantes Glücksspielrecht in der Schweiz

Es gibt eine eidgenössische und eine kantonale Aufsichtsbehörde, die eine angemessene Überwachung und Umsetzung der Glücksspielregeln sicherstellen. Die Glücksspielglücksspiele unterstehen der Aufsicht des Eidgenössischen Spielbankenverbandes und dieser Vorstand fungiert als unabhängige Instanz. Dieses Gremium trifft zusammen mit den regulierenden Funktionen des Bundesgesetzes über Glücksspiele und Casinos, um die Casinos zu beaufsichtigen und deren Einhaltung zu überwachen, und entscheidet darüber, ob das Spiel als Zufallsspiel oder als Geschicklichkeitsspiel eingestuft wird.

Der Bundesrat ist eine weitere Behörde, die sich mit der Vergabe von Lizenzen für die Casinos befasst. Es bestimmt auch die zu erteilenden Lizenznummern und deren Gültigkeit. Das Interkantonale Lotterie- und Wettbüro überwacht Lotterien und Sportwetten. Dieses Board, das 2006 gegründet wurde, ist verantwortlich für die Überwachung und globale Lizenzierung der Lotterie- und Wetteinrichtungen im Land.

Online Glücksspiel in der Schweiz

Trotz der Tatsache, dass Online-Glücksspiele in der Schweiz verboten sind, gibt es kein einziges Gesetz, das das Verbot durchsetzt. Und damit geht das Online-Glücksspiel im Land weiter. Gemäss dem Gesetz können die Einwohner der Schweiz nicht auf die Webseiten der lokalen Casinos wetten. Im Zusammenhang mit den ausländischen Glücksspiel-Websites wurde jedoch nichts erwähnt, und daher haben sich sogar Banken mit ihnen zusammengetan.

Die Zukunft des Glücksspiels in der Schweiz

Mit Blick auf die Zukunft und die lukrative Marktlage soll das Verbot von Online-Glücksspielen und Casinos gelockert werden. Die Regierung sieht vor, den Online-Gaming-Markt zu regulieren. Derzeit kann die Regierung aufgrund fehlender ordentlicher Regelungen kein vollständiges Verbot von Online-Glücksspielen durchsetzen. Die Bürger können die Online-Spiele auf den ausländischen Websites spielen. Die Lockerung des Verbots und der Regulierungen soll nur die Steuereinnahmen für die Regierung erhöhen.